Gerade halte ich mich einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Zeit in Konjunktiven auf: Was wäre, wenn.... (kein Shutdown wäre, ich Freunde hier hätte, ich nichts für die Uni machen müsste,... hier lassen sich beliebige aktuelle Probleme oder Wehwehchen/Mimichen einsetzen.) Oder in der Zukunft: "Wenn der Shutdown endet, dann werde ich ENDLICH wieder...." Zu dieser Frage habe ich kürzlich eine kleine Umfrage in meinem Bekanntenkreis gestartet. Unter den Ergebnissen war wenig Überraschendes und viel Geteiltes: Freunde in Gruppen sehen, Genussgetränke - ggf. auch in speziell dafür vorgesehenen Lokalitäten - konsumieren, Freunde in anderen Städten besuchen, ... Die Antworten kamen schnell und präzise. Ist diese Vorfreude der Brennstoff, der uns gerade warm hält? Oder verhindert sie das Dasein im aktuellen Moment, das Nutzen dessen, was da ist? Zum Beispiel sich mal auf all die verschiedenen Stimmungen und Anteile unseres Selbst einzulassen und die mal ganz neugierig anzus...
Gesammeltes Gedankenungut von einem ganz gewöhnlichen Individuum