Der Sommer scheint früh und sehr präsent hereinzubrechen. Wäre das nicht eine Konsequenz der Klimaerwärmung, hätte ich nichts dagegen. Es leistet aber eine eh schon vorhandenen unguten Tendenz von mir Vorschub: Nämlich der, nicht im Moment zu sein. Wenn die Tage lang und warm sind und zu allerlei Taten einladen, fällt es mir schwer, meinen sonstigen Pflichten nachzukommen ((Haus-) Arbeit etc.). Das nagt an mir und führt zu einem Dilemma: Wenn ich draußen bin, habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht arbeite. Wenn ich arbeite, habe ich ein schlechtes Gewissen (oder: einen Drang), dass ich nicht rausgehe. Bescheuert.
Was tun? Nur noch nachts arbeiten? (Haha, niemals. Da schlafe ich.) Hedonismus zurückstecken? Dazu bin ich zu sehr eine Genusskugel. Arbeit zurückstecken? Langfristig auch unbefriedigend. Also mal wieder das berühmte Gleichgewicht. Falls jemand von euch das gefunden oder anderweitig einen Tipp hat, teilt es mir mit. Bis dahin unterhalte ich mich mit meinem schlechten Gewissen.
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