"Ich hab' mir doch solche Mühe gegeben. Warum klappt es nicht?" Deshalb. Weil wir es so unbedingt wollten und alles daran gesetzt haben. Dann sagt das Schicksal: Nein. Loslassen. Manchmal klappt es, wenn wir es nicht (mehr) so sehr wollen. Kann ich etwas nicht wollen? Ich kann mich jedenfalls davon unabhängiger machen, ob ich es erreiche oder nicht. Dann spielt es gar keine so große Rolle, ob ich den Gipfel erreiche oder die Bewerbung abschicke. Wobei das bessere Beispiel eigentlich ist, die Stelle zu bekommen. Denn das kann ich versuchen, habe es aber nur begrenzt in der Hand. Folglich ist es ein sehr wackeliges Fundament für mein Wohlbefinden oder Selbstwertgefühl. Die Wackeligkeit muss ich entweder aushalten oder auf ein festeres Fundament setzen. Kleinere oder sicherere Ziele. Ein Mal am Tag vor die Tür gehen. Mit mindestens einem Menschen pro Tag reden. Erreichbare Ziele. Kennen wir alle. Greifen dann aber doch bald wieder (viel zu) weit nach oben. Loszulas...
Gesammeltes Gedankenungut von einem ganz gewöhnlichen Individuum